FSG Oberpetersdorf/Schwarzenbach : SC Neudörfl 1:2 (0:0)

Der erste Auswärtsdreier ist Realität – und  dies nicht unverdient .

Nach einigen recht hektischen Anfangsminuten übernehmen die Gäste immer mehr das Kommando und kommen dabei auch zu einigen sehr guten Möglichkeiten, die aber leider allesamt etwas leichtfertig vergeben werden. Beinahe hätten die Hausherren dadurch den Spielverlauf auf den Kopf gestellt als Torhüter Lubos Rusnak kurz vor dem Wechsel gegen den anstürmenden Lukas Kubus Sieger bleibt.

Unmittelbar nach dem Wechsel in der 46.Minute wird  Mathias Müller im Strafraum unsanft von den Beinen geholt und für den Schiri ist  es klar – Elfmeter. Müller tritt selbst vom Punkt an und verwandelt den Penalty sicher zur 0:1Gästeführung. Zu diesem Zeitpunkt  dem Spielverlauf entsprechend mehr als verdient.

In Folge riskieren die Heimischen etwas mehr , drücken jetzt vehement auf die Tube und die Rot/Schwarzen aus Neudörfl müssen nun einige bange Szenen vor allem nach Eckbällen überstehen.

Nach so einem Eckball und einem Gerangel in der 66. Minute fliegt Hausherrenstürmer Lukas Kubus mit Rot vom Platz – eine sehr harte Entscheidung.

Das spielt natürlich den Gästen in die Karten die nun wieder über weite Strecken das Kommando übernehmen können.

Lukas Grabenwöger staubt dann auch in der 71.Minute, nachdem der Torhüter einen Müllerschuss nur kurz abwehren kann zur 1:2 Führung ab. Neudörfl startet nun wieder mit breiterer Brust ins Finish wo die Mannen der Spielgemeinschaft zwar verzweifelt den Ausgleich  erzwingen wollen  aber die Defensivabteilung  um Savchuk, Thonhauser & CO. bringen den ersten Auswärtsdreier relativ sicher  in trockene Tücher. Kurz vor Schluss sieht auch noch der Neudörfler Sven Köhler den roten Karton. Eine ebenso fragwürdige Entscheidung des ansonsten eigentlich souveränen Referees.

Alles in allem gesehen eine recht reife Leistung und ein nicht unverdienter Gästesieg.  

Aufstellungen, Tore , Karten usw.

Reserven 3:0

in Arbeit

Oberpetersdorf: 150 Zuschauer — Schiri: Gregorits (eigentlich gut, aber beide Rot Entscheidungen konnte fast niemand so recht nachvollziehen)